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Saison 2015/16
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Klavierquintett
 

Christiane Oelze und das Leipziger Streichquartett

Bild: Christiane Oelze (c)Natalie Bothur
Bild: Christiane Oelze (c)Natalie Bothur
Bild: (c) Leipziger Streichquartett
Bild: (c) Leipziger Streichquartett

Datum: 10/03/2016

Beginn: 20:00 Uhr 

Einführung: 19:30 Uhr 

Christiane Oelze (Sopran) und das Leipziger Streichquartett

"Das Leipziger Streichquartett hat sich mittlerweile als bestes deutsches Quartett zu den gesuchtesten und vielseitigsten Ensembles unserer Zeit profiliert." (Gramophone) 1988 gegründet, waren drei seiner Mitglieder als Stimmführer im weltbekannten Gewandhausorchester tätig, bis sie 1993 auf eigenen Wunsch ausschieden, um sich in größerem Maße der Kammermusik zu widmen.

Viele Preise und Auszeichnungen hat das Leipziger Streichquartett bisher erhalten: 1991 des renommierten Internationalen-ARD-Wettbewerbs in München und der Gebrüder-Busch-Gesellschaft. 1992 wurde es mit dem Förderpreis des Siemens-Musikpreises ausgezeichnet, außerdem erhielt es Stipendien des Amadeus Scholarship Fund und der Stiftung Kulturfonds. Seit November 1991 gestaltet das Quartett seine eigenen Konzerte "Pro Quatuor" in Leipzig. Als festes Mitglied des Leipziger "Ensemble Avantgarde" engagierte sich das Quartett auch für zeitgenössische Musik und Werke der klassischen Moderne. Mit dieser Gruppe gründeten sie vor zehn Jahren die Reihe "musica nova" am Leipziger Gewandhaus. (1993 dafür Schneider-Schott-Preis der Stadt Mainz)Eine rege Konzerttätigkeit durch Europa, Nord- und Südamerika, Australien, Japan, Israel, Afrika und Südostasien führte das Quartett bisher in über 40 Länder.

Musikalische Partner des Ensembles wie der Klarinettist Karl Leister, der Cellist Michael Sanderling, die Pianisten Alfred Brendel und Christian Zacharias, die Sopranistin Christiane Oelze, der Bariton Olaf Bär oder der "King of Klezmer", Giora Feidman, bereichern neben vielen anderen das weite Repertoire, das heute schon mehr als 350 Werke von rund 100 Komponisten umfasst. Dass dabei der stilistisch differenzierte Zugang zu jedem Komponisten eine außerordentliche Rolle spielt, erscheint den Künstlern selbstverständlich. Am Gewandhaus in Leipzig führte das LSQ von 1993 bis 2000 zyklisch alle wichtigen Quartette der ersten und zweiten Wiener Schule auf. 1996 oblag den Mitgliedern des Ensembles dort auch die deutsche Erstaufführung von Alfred Schnittkes "Zu dritt" für Streichtrio und Orchester.

Als Interpretin wichtiger Partien auf der Opernbühne, anspruchsvollem Lied- und Konzertrepertoire sowie geistlichen Werken hat sich Christiane Oelze international höchstes Ansehen erworben. Sie singt weltweit in den renommiertesten Opern- und Konzerthäusern und arbeitete mit berühmten Orchestern und Dirigenten zusammen, darunter Claudio Abbado, Pierre Boulez, Herbert Blomstedt, Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Sir John Eliot Gardiner, Michael Gielen, Carlo Maria Giulini, Nikolaus Harnoncourt, Christopher Hogwood, Marek Janowski, Fabio Luisi, Sir Neville Marriner, Kurt Masur, Kent Nagano und Sir Simon Rattle.

Zu den Höhepunkten der letzten Jahre zählten die "Vier letzten Lieder" von Richard Strauss (Israel Philharmonic / Christoph Eschenbach), Strauss-Lieder auf einer Tournee mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden / Neeme Järvi), Mahlers 4. Sinfonie beim Festival St. Denis (Orchestre National de France/Daniele Gatti) und beim Schleswig Holstein Musikfestival (NDR Sinfonieorchester / Christoph Eschenbach), Beethovens Missa Solemnis (Bamberger Symphoniker / Christoph Eschenbach), Mahlers 2. und 8. Sinfonie und Beethovens 9. Sinfonie (Gewandhausorchester Leipzig / Riccardo Chailly), Werke von Bach und Händel (Concentus Musicus Wien / Nikolaus Harnoncourt) in Wien und Luzern, Franz Schmidts Buch mit sieben Siegeln (Wiener Symphoniker / Fabio Luisi), eine UA von Fazil Say und Weill-Songs in Dortmund (WDR-Sinfonieorchester Köln / Pablo Heras-Casado), Händels Saul in Stuttgart (Bach-Collegium Stuttgart / Helmuth Rilling), Mahlers Wunderhorn-Lieder in Tokio (Tokyo Symphony Orchestra / Hubert Soudant), Mozart Requiem in Moskau und St. Petersburg (Moscow Chamber Orchestra / Vladimir Spivakov), Werke von Schönberg und Webern in Wien (RSO-Wien / Cornelius Meister), Liederabende u. a. mit Charles Spencer in Bonn und Wien.  

Um 19:30 Uhr findet eine kostenlose Konzerteinführung durch Markus Korselt, den künstlerischen Leiter der Homburger Meisterkonzerte, statt.

 
 
   
 
 
 
 
 
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